Schlafstörungen, was tun?

Ursachen von Schlafstoerungen beseitigen und endlich wieder gut schlafen

Bei Schlafstörungen ist Entspannung besser als Tabletten

Freitag 15. November 2013 von Schlafratgeber

Die Ursachen von Schlafmangel sind vielfältig. Zu wenig Schlaf macht auf Dauer depressiv. Bewegung hilft.

Für viele Senioren gehören Schlafstörungen zum Alltag. Tagesmüdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zur Depression sind die Folgen. “Rund 40 Prozent der 50- bis 80-Jährigen klagen über Schlafstörungen“, sagt Jürgen Zulley, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums am Universitäts- und Bezirksklinikum in Regensburg. “Senioren haben kürzere, flachere Tiefschlafphasen und häufigere Weckreaktionen.” Mehrmaliges nächtliches Erwachen sei normal.

Bei Schlafstörungen hilft Entspannung

Bei Schlafstörungen hilft Entspannung

Betroffene halten deshalb oft tagsüber ein Nickerchen. So knabbert Tag-Schlaf am Nacht-Schlaf. “Länger als eine Stunde sollte ein Mittagsschlaf nicht dauern”, rät Schlafforscher Zulley. Das Nickerchen sollte nicht im Dunkeln, nicht bei absoluter Ruhe und nicht im Bett, sondern auf der Couch stattfinden.

Weniger geeignet ist der Griff zur Schlaftablette. “Senioren nehmen drei- bis fünfmal so viele Schlafmittel wie jüngere Menschen”, berichtet Zulley. Das führe jedoch langfristig zur Gewöhnung bis hin zur Abhängigkeit.

Stattdessen müssen die Ursachen der Schlafstörungen gefunden und behandelt werden. “Zunächst sollten Betroffene den Hausarzt konsultieren”, schlägt Kristina Schneider von der Initiative Gesunder Schlaf (IGS) vor. “Er kann zu einem Facharzt oder in ein Schlaflabor überweisen.”

Am einfachsten lassen sich externe Ursachen beseitigen. “Das gesamte Schlafumfeld haben die meisten Betroffenen häufig nicht im Blick”, beobachtet Ingo Füsgen, Ärztlicher Direktor der Geriatrischen Kliniken St. Antonius in Wuppertal. Zum Beispiel kann eine weiche Matratze einem Osteoporose-Patienten den Schlaf rauben.

Viele Störungen sind in der Tagesgestaltung begründet: “Körperliche und soziale Aktivitäten sind zu stark reduziert”, warnt Schlafforscher Zulley. Ein wenig erschöpfter Körper ist weniger bettschwer. Wenn die Herausforderungen fehlen, entstehen Leere, innere Unruhe und sogar Depressionen. Solch psychischen Störfaktoren lässt sich durch Sport am Tage und Entspannung am Abend begegnen.  Quelle: http://www.rp-online.de

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 15. November 2013 um 14:01 und abgelegt unter Durchschlafstörungen, Einschlafprobleme, Einschlafschwierigkeiten, endlich gut schlafen, endlich wieder gut schlafen, Schlafbedürfnis, Schlafhilfen, Schlaflosigkeit, Schlafmangel, schlafprobleme, Schlafstörungen, Schlaftipps, schnarchen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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