Schlafstörungen, was tun?

Ursachen von Schlafstoerungen beseitigen und endlich wieder gut schlafen

Ängste auf natürliche Weise lösen und besser schlafen können

Dienstag 13. Januar 2015 von Schlafratgeber

Schockierende neue Studie, die vom amerikanischen Psychologenverband APA (American Psychological Association) veröffentlicht wurde.

Bei Jugendlichen, die von ihrem Hausarzt Schlaftabletten oder angstlösende Mittel verschrieben bekommen, besteht ein zwölffach höheres Risiko, dass sie diese und/oder andere Medikamente auch als Erwachsene missbräuchlich einnehmen. 

Eine Umfrage unter mehr als 2700 Schülern von Highschools und Mittelschulen in der Region Detroit ergab, dass fast zehn Prozent von ihnen schon einmal entweder ein angstlösendes Mittel mit Benzodiazepin wie Xanax oder Valium oder ein Schlafmittel wie Ambien oder Lunesta verschrieben worden war.

Endlich wieder gut schlafen

Endlich wieder gut schlafen

Schülern, denen früher Medikamente verschrieben wurden, nehmen diese häufiger weiter ein, nachdem das Rezept abgelaufen ist

Mehr als drei Prozent der befragten Schüler und Schülerinnen nahmen zum Zeitpunkt noch immer eines oder mehrere der Medikamente ein. Verglichen mit den anderen Schülern bestand bei ihnen ein zehnfach höheres Risiko des Medikamentenmissbrauchs, oft derselben Mittel, die ihnen ursprünglich verschrieben worden waren.

Bei den Schülern, denen früher Schlaftabletten oder angstlösende Mittel verordnet worden waren, die sie zum Zeitpunkt der Studie aber nicht mehr einnahmen, war das Risiko des Medikamentenmissbrauchs sogar zwölfmal höher. Die Mittel erhielten sie von Freunden oder nahmen sie Familienmitgliedern weg.

Die gesuchtesten Medikamente waren laut der Studie angstlösende Mittel, die offenbar stärker euphorisieren und ein intensiveres »High«-Gefühl vermitteln als Schlaftabletten. Am gefährdetsten waren weiße Mädchen und Schüler aller Hautfarben und beider Geschlechter, die mehrere Jahre lang ein gültiges Rezept erhalten hatten.

»Es ist ein Weckruf an die Medizinerschaft, die Risiken zu beachten, wenn diese Medikamente jungen Menschen verschrieben werden«, sagte Studienleiterin Dr. Carol J. Boyd, Professorin an der Fakultät für Krankenpflege an der University of Michigan.

»Verschreibenden Ärzten und Eltern ist das Missbrauchspotenzial nicht bewusst«, sagte sie weiter. »Diese Medikamente rufen verführerische Sinneswahrnehmungen hervor, Heranwachsende könnten versucht sein, sich diese Mittel zu verschaffen, wenn ihr Rezept ausläuft.«

Gesunde Ernährung, Sport, beruhigende Heilkräuter und Nahrungsmittel lösen
Angst und fördern erholsamen Schlaf

Schlimmer als die süchtig machenden Eigenschaften dieser Medikamente – oder legalen Drogen – sei die Tatsache, dass sie zusammen mit Alkohol und anderen Drogen fatal sein könnten, warnen Experten. Es sind die wahren »Einstiegs«-Drogen, über die Eltern besorgt sein sollten, nicht das harmlose Cannabis, ein nicht abhängig machendes Kraut, das auf natürliche Weise beruhigend und angstlösend wirkt.

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Bevor Sie Ihr Kind im Teenager-Alter mit bewusstseinsverändernden Pharmazeutika behandeln lassen, sollten Sie ihm vielleicht eine positive Änderung der Lebensgewohnheiten empfehlen, die hilft, Angst auf natürliche Weise zu lösen, und erholsamen Schlaf fördert. Das bedeutet beispielsweise, keinen raffinierten Zucker und Lebensmittelfarben auf Erdölbasis mehr zu essen und regelmäßig Sport zu treiben, am besten draußen im natürlichen Sonnenlicht.

Auch wer weniger Zeit in der Nähe von Computern, Handys, drahtlosen Routern und anderen Geräten verbringt, die die Umwelt elektromagnetisch verschmutzen, kann Angst auf einfache Art lösen. Werden die elektronischen Geräte ein paar Stunden vor dem Zubettgehen ausgeschaltet, erhält der Körper die Chance, sich an eine natürliche innere Uhr anzupassen. Sinnvoll ist auch die Einnahme natürlicher Heilpflanzen wie Baldrianwurzel, Melatonin und Hopfen.

»Klinische Studien zeigen, dass Nährstoffe wie mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, Magnesium und adaptogene Kräuter wie Rosenwurz eine synergetische Wirkung mit gesunden Essgewohnheiten und Techniken zur Stressbewältigung entfalten können, sodass die Reaktionsmechanismen des Körpers auf Stress optimiert und eine gesunde Nervenkommunikation unterstützt wird«, erklärt die Stiftung Life Extension (LEF).

»Darüber hinaus können Substanzen wie B-Vitamine und Aminosäuren das Rohmaterial liefern, das der Körper braucht, um die ausreichende Synthese und Signalübertragung von Neurotransmittern sicherzustellen.«

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 13. Januar 2015 um 08:05 und abgelegt unter Durchschlafstörungen, Einschlafprobleme, Einschlafschwierigkeiten, endlich gut schlafen, endlich wieder gut schlafen, Schlafbedürfnis, Schlafhilfen, Schlafkompression, Schlaflosigkeit, Schlafmangel. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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