Schlafstörungen, was tun?

Ursachen von Schlafstoerungen beseitigen und endlich wieder gut schlafen

Schlafphasenwecker – was ist das und wozu dient er?

Donnerstag 21. Februar 2013 von Schlafratgeber

Mit einem Schlafphasenwecker zu besserem Schlaf. So kann es gehen:

Insgesamt hat der Mensch fünf verschiedene Schlafphasen. Normalerweise beginnt die Phase 1 kurz nach dem Einschlafen und es folgen die Phasen 2, 3 und 4. Die Phase 5 wird auch als REM Phase bezeichnet (Rapid Eye Movement). Nach der Beendigung der 5. Schlafphase ist auch ein ganzer Zyklus beendet und der nächste Zyklus beginnt wieder mit der Phase 1.

In der Regel vergeht ein Zyklus innerhalb von 90 bis 110 Minuten. In jeder Schlafphase verhält sich das Gehirn des Schlafenden anders. So führt der Körper in manchen Phasen Bewegungen aus, in anderen wiederum liegt er vollkommen ruhig. Die richtigen Schlafgewohnheiten können sogar sicherstellen, dass aus jeder Phase das Optimum ausgeschöpft wird.

Endlich ohne schlafstörungen wieder gut schlafen
Endlich ohne schlafstörungen wieder gut schlafen

Solche Gewohnheiten können sein: keine Aktivitäten im Bett, die vom Schlaf ablenken / Jede Nacht zur gleichen Zeit zu Bett gehen / Ein Ritual einführen, um den Schlaf anzukündigen / Regelmäßig Sport treiben / Tagsüber Sonnenlicht tanken / Nachmittags auf Koffein verzichten.

Die Schlafphasen:

In Phase 1 ist der Schlaf sehr leicht, der Körper driftet langsam hinüber in den Schlaf und kann schnell wieder aufwachen. Zucken in den Beinen oder Muskeln sind Anzeichen für das Einschlafen. Ein Gefühl des Fallens ist ebenso typisch.

In Phase 2 verbringt der Mensch gut die Hälfte seines gesamten Schlafs. Die Augenbewegungen stoppen und die Hirnaktivitäten werden herunter gefahren.

Phase 3 ist die erste Stufe des Tiefschlafs. Es kann sehr schwer sein jemanden zu wecken, der diese Phase erreicht hat. Wenn eine Person aber in Phase 3 geweckt wird, fühlt sie sich voraussichtlich sehr müde und desorientiert für einige Minuten.

Phase 4 ist die zweite Stufe des Tiefschlafs. Beide Tiefschlafphasen sind wichtig für den Menschen, um am nächsten Morgen erholt aufzuwachen. Sind diese Phasen zu kurz und/oder werden gestört, wird der Schlaf als nicht erholsam empfunden.

In der REM Phase beginnt der Schlafende zu träumen. Die Atmung wird schnell und flach, die Muskeln beginnen sich zu bewegen oder zu zucken. Die Herzfrequenz und der Blutdruck steigen an. Die Augen bewegen sich schnell und ruckartig. Die erste REM Phase beginnt ungefähr 70 bis 90 Minuten nach dem Einschlafen und ist noch verhältnismäßig kurz. Je näher der Morgen rückt, desto länger werden die REM Phasen und die Tiefschlafphasen verkürzen sich. Die REM Phasen sind wichtig für die Ausformung des Langzeitgedächtnisses.

Folglich wird der Schlafende sich sehr viel erholter fühlen, wenn er in einer ersten oder zweiten Phase aufwacht. Leider nehmen konventionelle Wecker auf die individuellen Schlafphasen eines Menschen keine Rücksicht. Zu einer festgelegten Uhrzeit geht der Alarm los. Wenn der Schlafende sich zu dieser Zeit gerade in einer Tiefschlafphase befindet, wird er sich dementsprechend müde und erschöpft fühlen.

Abhilfe kann hier ein Schlafphasenwecker leisten. Dieses kleine Gerät ähnelt einer elektronischen Armbanduhr und wird während des Schlafs am Handgelenk getragen. Integrierte Sensoren messen die grundlegenden Körperfunktionen über elektrische Impulse. Von einer speziellen Software im Gerät wird das Schlafverhalten aufgezeichnet und interpretiert. Im Idealfall macht das Gerät die einzelnen Schlafphasen aus und weckt innerhalb abgesteckter Zeitfenster.

Ein Beispiel: Möchte der Benutzer am nächsten Morgen bis spätestens 8 Uhr geweckt werden und gibt ein Zeitfenster von 20 Minuten an, so findet der Schlafphasenwecker innerhalb dieses Zeitfenster den Moment des leichtesten Schlafs.

Das gewünschte Resultat ist ein kontrolliertes Aufwachen im richtigen Moment. Natürlich kann das Gerät nicht verhindern, wenn der Benutzer kurz zuvor von einem Geräusch oder anderen Umständen geweckt wird. Auch sollte nicht versucht werden mit dem Gerät sein Schlafpensum künstlich herunter zu drosseln. Bei zu wenig Schlaf wird auch das Erwachen innerhalb einer leichten Schlafphase auf Dauer keine Abhilfe schaffen. Der Schlafentzug wird sich in körperlicher Erschöpfung niederschlagen.

Ein Schlafphasenwecker ist sicher den Versuch wert, einen gesünderen Schlaf und erholtes Aufwachen zu gewährleisten.

Empfehlen Sie diese Seite auch gern einfach mal weiter…!

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 21. Februar 2013 um 18:57 und abgelegt unter Durchschlafstörungen, Einschlafprobleme, Einschlafschwierigkeiten, endlich gut schlafen, endlich wieder gut schlafen, Medikamente zum schlafen, RLS - Restless Legs Syndrom, Schlafapnoe, Schlafbedürfnis, Schlafhilfen, Schlafkompression, Schlaflosigkeit, Schlafmangel, Schlafmittel, schlafprobleme, Schlafprobleme bei Kindern, Schlafresriktion, Schlafrhytmus, Schlafstörungen, Schlaftabletten, Schlaftipps, schnarchen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

Kommentar schreiben

Ein eBook schreiben / Schlafstörungen - was tun? / Eine perfekte Bewerbung schreiben / Bewerbungsgespräch erfolgreich bestehen /