Schlafstörungen, was tun?

Ursachen von Schlafstoerungen beseitigen und endlich wieder gut schlafen

Nächtliches Schwitzen als Schlafhemmer

Mittwoch 24. Juli 2013 von Schlafratgeber

Jeder Mensch verliert durch Schwitzen durchschnittlich einen halben Liter Flüssigkeit pro Nacht. Nimmt das nächtliche Schwitzen jedoch Überhand, kann dies unter Umständen sogar Schlafstörungen verursachen, die auf Dauer unsere Gesundheit sehr beeinträchtigen können. Nächtliche Schweißausbrüche können verschiedene Ursachen haben, von den ganz harmlosen, die Sie selber in den Griff kriegen, bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen, bei denen unbedingt eine ärztliche Behandlung nötig ist.

Oftmals tritt übermäßiges nächtliches Schwitzen nur vereinzelt auf und hat ganz banale Gründe. Zu diesen zählen beispielsweise überdurchschnittlich heiße Sommernächte, maximal aufgedrehte Heizkörper im Winter, übermäßiger Alkoholkonsum oder auch der Verzehr von sehr scharfen Gerichten. Die Schweißausbrüche können auch emotionale Ursachen haben, wenn uns unsere Sorgen, Ängste und Ärgernisse auch nachts noch beschäftigen. Und wer von uns ist nicht schon einmal schweißgebadet aus einem besonders schlimmen Alptraum aufgewacht? Nachtschweiß, der aus einem dieser Gründe auftritt, ist kein großer Grund zur Besorgnis.

Gut schlafen - ohne nächtliches Schwitzen

Gut schlafen – ohne nächtliches Schwitzen

Anders dagegen sieht es aus bei „Nachtschweiß im medizinischen Sinne“, wenn also ein Mensch über längere Zeit regelmäßig im Schlaf schwitzt, ohne dass die falsche Schlaftemperatur oder Alpträume dafür verantwortlich gemacht werden können. In diesem Fall sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, denn nächtliche Schweißausbrüche müssen zwar nicht, aber können durchaus Symptome von ernstzunehmenden Erkrankungen, beispielsweise Infektionskrankheiten oder bestimmten Krebserkrankungen,  sein.

Das können Sie tun: vier Tipps zur Linderung von nächtlichem Schwitzen

Sind Ihre nächtlichen Schweißausbrüche „hausgemacht“, also von falschen Ernährungs- oder Alltagsgewohnheiten abhängig, sollten Sie die folgenden praktischen Tipps befolgen, um das Schwitzen in der Nacht zu lindern:

1)      Finger weg vom Alkohol! Schwitzen tritt typischerweise einige Stunden nach dem Alkoholkonsum auf, wenn der Körper beginnt, den Alkohol abzubauen. Wer unter nächtlichen Schweißausbrüchen leidet, sollte seinen Alkoholkonsum reduzieren, vor allem abends vor dem zu Bett gehen.

2)      Am Abend keine scharfen Gerichte mehr! Wer abends scharf gewürzte oder besonders fette Speisen verzehrt, neigt ebenfalls zu übermäßigem Schwitzen, denn scharfe Gewürze und die ätherischen Öle in bestimmten Pflanzen sind für ihre schweißtreibende Wirkung bekannt.

3)      Ausreichend Flüssigkeit! Eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit über den Tag verteilt ist wichtig für einen gesunden Stoffwechsel. Eineinhalb bis zwei Liter Mineralwasser täglich sollten es mindestens sein.

4)      Angemessene Schlaftemperatur! Natürlich beeinflusst auch die Temperatur im Schlafzimmer, wie sehr ein Mensch schwitzt. Die ideale Schlaftemperatur beträgt etwa 18 Grad. Die Bettdecke sollte je nach Jahreszeit im Sommer eine eher leichte und im Winter eine wärmere sein. Bettwaren von hoher Qualität sind dabei nicht nur an die jeweilige Jahreszeit angepasst, sondern sind auch imstande, größere Mengen von Feuchtigkeit aufzunehmen.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 24. Juli 2013 um 12:44 und abgelegt unter Durchschlafstörungen, Einschlafprobleme, Einschlafschwierigkeiten, endlich gut schlafen, endlich wieder gut schlafen, Medikamente zum schlafen, RLS - Restless Legs Syndrom, Schlafapnoe, Schlafbedürfnis, Schlafhilfen, Schlafkompression, Schlaflosigkeit, Schlafmangel, Schlafmittel, schlafprobleme, Schlafprobleme bei Kindern, Schlafresriktion, Schlafrhytmus, Schlafstörungen, Schlaftabletten, Schlaftipps, schnarchen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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