Schlafstörungen, was tun?

Ursachen von Schlafstoerungen beseitigen und endlich wieder gut schlafen

Bei Schlafstörungen – Aminosäuren – Körperchemie für guten Schlaf

Freitag 12. Juni 2015 von Schlafratgeber

Wie wichtig es für unser Wohlbefinden ist, gut schlafen zu können,

wird jeder nachvollziehen können, der schon einmal an Schlafstörungen oder sogar Schlaflosigkeit gelitten hat. In welchem Umfang unsere Körperchemie Einfluss auf die Schlafqualität hat, ist dagegen nicht allgemein bekannt. Wissenschaftliche Forschungen belegen jetzt die wichtige Rolle, die Aminosäuren in diesem Zusammenhang spielen.

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GABA

Gamma-Aminobuttersäure, kurz GABA, ist ein hemmender Neurotransmitter und hat auf unser Nervensystem eine beruhigende Wirkung. Dabei ist es wichtig, dass im Hirn ein Gleichgewicht aus stimulierenden und hemmenden Neurotransmittern herrscht. Ist dieses Gleichgewicht durch eine GABA-Unterversorgung gestört, nehmen Stress, Erregung und Schlaflosigkeit zu.

Endlich wieder richtig gut schlafen

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Während früher die Wirksamkeit der Einnahme von GABA umstritten war, haben neuere Untersuchungen inzwischen belegt, dass GABA, vor dem Schlafen eingenommen, sich positiv sowohl auf Schlafstörungen als auch auf Angstzustände auswirkt. Eine Kombination von GABA mit Baldrian oder B-Vitaminen ist dabei empfehlenswert, da so die Sensibilität der GABA-Rezeptoren erhöht wird.

Tryptophan

L-Tryptophan ist eine weitere Aminosäure, die unsere Schlafqualität beeinflusst, wenn auch nicht direkt. Aus Tryptophan entstehen sowohl der Neurotransmitter Serotonin als auch das Hormon Melatonin – und beide sind für die Qualität des Schlafs verantwortlich. So gilt ein Serotoninmangel als Hauptverantwortlicher für schlechten Schlaf, weshalb bei Schlafstörungen immer auch der Serotoninspiegel untersucht werden sollte.

Die Schwierigkeit dabei: Serotonin wird im Darm produziert, kann aber die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden. Im Gehirn benötigtes Serotonin muss daher auch dort hergestellt werden, wofür ein ausreichend hoher Tryptophan-Spiegel notwendig ist. In Studien konnte durch die Gabe von Tryptophan erreicht werden, dass die Probanden zum einen schneller einschlafen konnten und zum anderen länger und ruhiger schliefen.

Will man mit Hilfe von Tryptophan wieder gut schlafen können, ist es allerdings wichtig, die Aminosäure einzeln einzunehmen, nicht als Teil von Proteinen, etwa im Fleisch, wo sich die unterschiedlichen Aminosäuren gegenseitig behindern. Während Tryptophan hoch dosiert nur in Arzneimitteln erhältlich ist, reichen geringere Dosierungen, wie sie in Nahrungsergänzungsmitteln vorhanden sind, für die Bekämpfung von Schlaflosigkeit aus.

Auch hier ist die Kombination mit B-Vitaminen sinnvoll, ebenso wie die Verbindung mit weiteren Schlaf regulierenden Aminosäuren.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 12. Juni 2015 um 20:37 und abgelegt unter Durchschlafstörungen, Einschlafprobleme, Einschlafschwierigkeiten, endlich gut schlafen, endlich wieder gut schlafen, Medikamente zum schlafen, RLS - Restless Legs Syndrom, Schlafapnoe, Schlafbedürfnis, Schlafhilfen, Schlafkompression, Schlaflosigkeit, Schlafmangel, Schlafmittel, Schlafstörungen, Schlaftabletten, Schlaftipps. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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