Schlafstörungen, was tun?

Ursachen von Schlafstoerungen beseitigen und endlich wieder gut schlafen

Schlafstörungen und Depressionen

Montag 21. Februar 2011 von Schlafratgeber

Die Beziehung zwischen Schlaf und Gemütszustand

Schlaf und Gemütszustand stehen in einem engen Zusammenhang. Schlaf wirkt sich auf die allgemeine Stimmungslage aus und diese wiederum auf den Schlaf. Unzureichender Schlaf kann nicht nur zu Müdigkeit und Schläfrigkeit, sondern auch zu Depressionen führen. Umgekehrt können Depressionen die Ursache für Schlafprobleme sein, die sich z. B. in übermäßigem oder auch unzureichendem Schlaf ausdrücken. Schlafstörungen dieser Art können nur behoben werden, wenn sie ursachengerecht behandelt werden.

Schlaf und Gemütszustand – ein empfindliches Gleichgewicht
Zunächst muss festgestellt werden, ob die eigentliche Ursache für die Beeinträchtigung der Gesundheit im Schlaf oder in der Gemütsverfassung liegt. Die beiden folgenden Beispiele erläutern das empfindliche Gleichgewicht, das zwischen beiden besteht:

Beispiel 1: In schweren Fällen von Obstruktiver Schlafapnoe – einer schlafbezogenen Atmungsstörung, die mit lautem unregelmäßigem Schnarchen einher geht – kommt es nachts wiederholt zu kurzen Schlafunterbrechungen, die in der Schlafmedizin als Arousals bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um Weckreaktionen, die allerdings so kurz und unvollständig sind, dass sich die Betroffenen am nächsten Morgen in der Regel nicht an sie erinnern können. Aufgrund des häufigen, durch Atmungsschwierigkeiten verursachten Aufwachens, erhalten die Betroffenen nie ausreichend Schlaf. Am Morgen fühlen sie sich, als hätten sie nicht oder kaum geschlafen. Obwohl die Auswirkungen der Schlafapnoe auf einzelne Patienten unterschiedlich sind, klagen fast alle über Abgespanntheit und/oder Müdigkeit am Tage. Durch die anhaltende Müdigkeit werden die Energiereserven verbraucht und bei manchen Patienten werden Depressionen ausgelöst.

Schlafstörungen - endlich wieder gut schlafen können

Hier würde die ausschließliche Behandlung der Depressionen nach aller Wahrscheinlichkeit zu keinem Erfolg führen, da die eigentlichen Ursachen nicht beseitigt werden. Vielmehr muss in diesen Fällen die Schlafapnoe direkt behandelt werden, z. B. mit Hilfe einer nasalen Beatmungsmaske. Nach erfolgreicher Behandlung der Schlafapnoe und Wiederherstellung eines erholsamen Schlafes werden die verbrauchten Energiereserven aufgebaut und die Depressionen klingen ab. Die Ursache für die Depressionen liegt in diesem Fall eindeutig in der schlafbezogenen Atmungsstörung.

Beispiel 2: Insomnie stellt eine weitere, häufig auftretende Schlafstörung dar. Hierbei handelt es sich um die Schwierigkeit, ein- und/oder durchzuschlafen. Insomnie-Patienten, die in den frühen Morgenstunden aufwachen, leiden möglicherweise an Depressionen. Aus bisher nicht bekannten Gründen wachen manche Patienten mit Depressionen zu früh aus ihrem Nachtschlaf auf und können anschließend nicht mehr einschlafen. In diesem Fall muss die Behandlung bei den Depressionen selber ansetzen, bei derem erfolgreichen Verlauf gleichzeitig Schlafstörungen beseitigt werden.

Andere Wechselbeziehungen
Die beiden Beispiele erläutern den Zusammenhang, der zwischen Depressionen und den beiden häufig auftretenden Schlafstörungen “Obstruktive Schlafapnoe” und “Insomnie” besteht, die direkt und einfach behandelt werden können. Auch andere Schlafstörungen, wie z. B. das Syndrom der ruhelosen Beine (Restless-Legs-Syndrom = RLS) oder Periodische Bewegungen der Gliedmaßen (Periodic limb movement disorder = PLMD), die im Wachzustand unkontrollierte Beinbewegungen und im Schlaf Zuckungen in den Beinen auslösen, können aufgrund der Schlafunterbrechungen zu Tagesmüdigkeit und andauernder Schläfrigkeit führen. Die Betroffenen fühlen sich morgens unausgeruht und sind während des gesamten Tages schläfrig. Der Verbrauch der Energiereserven über einen längeren Zeitraum kann ebenfalls zu Depressionen führen.

In vielen Fällen ist eine klare Trennung zwischen Ursache und Wirkung nicht möglich. Manchmal ist die gleichzeitige Behandlung von Schlafstörungen und psychischen Problemen erforderlich, da beide zusammen die Ursache des schlechten Gesundheitszustands bilden. Insomnie kann der Auslöser für Depressionen sein, die sich oftmals über einen langen Zeitraum entwickeln und nicht rechtzeitig erkannt werden. Dann ist es für die Betroffenen von großem Vorteil, Schlafstörungen und Depressionen von Anfang an gleichzeitig zu behandeln. Dies schließt z. B. das Erlernen kognitiver Verhaltensstrategien ein, mit denen sich depressive Gefühle und die Schwierigkeiten, einzuschlafen oder sich wachzuhalten, beeinflussen und steuern lassen. Auch Medikamente gegen Depressionen, die schlaffördernde Substanzen enthalten, eignen sich zur gleichzeitigen Behandlung beider Störungen.

Wann sollten Spezialisten konsultiert werden?
In komplizierteren Fällen sollten Experten, also Schlafmediziner und Psychologen, hinzugezogen werden. Eine Untersuchung in einem Schlafmedizinischen Labor kann für eine klare medizinische Einschätzung des Falls sorgen. Menschen mit Depressionen weisen manchmal ungewöhnliche Schlafmuster im Tief- und Traumschlaf auf. Sie zeigen eher weniger Tiefschlaf und eher mehr Traumschlaf im Vergleich zu Gesunden. Solche Indikatoren sind wichtig für die Diagnose und entscheiden über die Behandlungsmethoden. Wenn Depressionen mit Insomnie einhergehen, verschafft eine Untersuchung der Schlafstruktur im Schlaflabor sowohl dem behandelnden Arzt als auch dem betroffenen Patienten mehr Klarheit über die Zusammenhänge der Erkrankung. Die Berücksichtigung der vollständigen Krankengeschichte liefert ebenfalls entscheidende Informationen für die Diagnostik. Patienten sollten zudem ein Schlaftagebuch führen, in dem sie ihre Schlafgewohnheiten über zwei Wochen hinweg dokumentieren. Die Schlafstruktur gibt nicht nur Aufschluss über die Art von Schlafstörungen, sie liefert gleichzeitig wichtige Anhaltspunkte für die Diagnose spezifischer Depressionen. Wenn ein Patient mittleren Alters (30 bis 40 Jahre) über Einschlafschwierigkeiten klagt, kann dies auf Depressionen hinweisen. Bei älteren Patienten (über 40 Jahre), die zwar keine Ein-, wohl aber Durchschlafschwierigkeiten aufweisen und zudem morgens zu früh aufwachen, ist aufgrund des Alters die Wahrscheinlichkeit für Depressionen größer.

Schlafhygiene
Unabhängig von der Wechselbeziehung zwischen Schlaf und Depressionen sowie der jeweiligen Therapieansätze kann oft eine deutliche Verbesserung des Schlafs durch schlafhygienische Maßnahmen erreicht werden. Unter Schlafhygiene versteht man die Einhaltung von Verhaltensregeln und Gewohnheiten, die das “Schlafprogramm” fördern und untersützen, indem das Verhalten der inneren biologischen Uhr angepasst wird. Eine Grundregel besteht z. B. darin, jeden Tag – auch am Wochenende – zu regelmäßigen Zeiten aufzustehen bzw. zu Bett zu gehen. Das Bett sollte in erster Linie dem Schlafen dienen. Langes Wachliegen im Bett und quälende Einschlafversuche sind kontraproduktiv und unbedingt zu vermeiden. Wer nicht einschlafen kann, sollte aufstehen und erst dann wieder ins Bett gehen, wenn sich Müdigkeit einstellt. Dies ist allerdings leichter gesagt als getan, da sich die Betroffenen aufgrund der Depressionen ohnehin kraftlos fühlen. Dennoch ist diese Technik sehr geeignet, wieder gesunde Schlafgewohnheiten anzunehmen.

Die Behandlung der Depressionen erfordert eine psychologische oder psychiatrische Betreuung und Beratung. Manchmal muss diese Therapie um eine medikamentöse Therapie ergänzt werden. Eine nicht behandelte Depression kann die Lebensqualität ganz erheblich beeinträchtigen. Eine Therapie benötigt in jedem Fall eine längere Zeit und muss anhaltend verfolgt werden. Ist die depressive Phase überwunden, können die damit verbundenen Schlafstörungen auch aufhören und die alte Lebensqualität kann wieder hergestellt werden.

Zusammenfassung
Schlaf und Depressionen stehen in einer Wechselbeziehung, d. h. sie können sich gegenseitig bedingen bzw. beeinflussen. Bei unkomplizierten Schlafstörungen reicht die Konsultation eines Hausarztes aus, während bei schwierigen Fällen grundsätzlich Schlafmediziner und Psychotherapeuten und/oder Psychologen hinzugezogen werden sollten. Treten Schlafstörungen und Depressionen gleichzeitig, für einen längeren Zeitraum auf, erfordern Diagnostik und Therapie in der Regel viel Zeit und Geduld.

Quelle: charite.de

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Unruhige Beine können sehr den Schlaf rauben

Montag 21. Februar 2011 von Schlafratgeber

Etwa fünf bis zehn Prozent der Deutschen leiden am Restless-Legs-Syndrom.

An erholsamen Schlaf ist nicht zu denken. Die Folge des Restless-Legs-Syndrom ist Tagesmüdigkeit bis zur völligen Erschöpfung. Das Krankheitsbild RLS (Restless-Legs-Syndrom) gibt Neurologen und Schlafforscher Rätsel auf. Während Betroffene tagsüber stillhalten und sogar ein ungestörtes Nickerchen machen können, entwickelt ihr Körper nachts ein rastloses Eigenleben. Wer an „restless legs“ leidet, spürt gegen Abend und in der Nacht ein ständiges Kribbeln, Ziehen oder Reißen in den Beinen, die außerdem unkontrollierbar zittern können. Das Missbehagen lässt schnell nach, wenn der Betroffene aufsteht und herumgeht, Kniebeugen macht oder die Beine dehnt und streckt. „Manche Patienten wandern jede Nacht mehrere Kilometer“, sagt Christian Maihöfner von der Neurologischen Klinik am Uniklinikum Erlangen.

Chronische Schlafstörungen drohen
Wer Glück hat, kann dann wenigstens einschlafen und eine ruhige Nacht verbringen. Oft aber beginnt die quälende Unruhe der Gliedmaßen gleich wieder, sobald der Patient sich hinlegt. Manche Betroffenen reißt das nächtliche Eigenleben der Beinmuskeln immer wieder aus dem Schlaf. Die Folge sind Tagesmüdigkeit, Erschöpfung und all die anderen typischen Folgen von Schlaflosigkeit. Häufen sich die unruhigen Nächte, drohen chronische Schlafstörungen – und Ärger mit dem Partner, der neben einem Restless-Legs-Patienten ebenfalls nicht nur Ruhe kommt.

Kommunikationsstörung der Nerven
Schätzungsweise fünf bis zehn Prozent der Deutschen leiden an unruhigen Beinen. Über die Hälfte sind Frauen. Die genauen Ursachen sind unklar. Vermutlich handelt es sich um eine Fehlfunktion im Nervenstoffwechsel. Der Organismus verarbeitet den Botenstoff Dopamin nicht richtig, der für den Informationsaustausch zwischen Nerven des Bewegungssystems zuständig ist. Es gibt für das Restless-Legs-Syndrom eine genetische Komponente, da die Beschwerden in manchen Familien gehäuft auftreten – selten bereits in der Kindheit, aber oft noch vor dem 30. Lebensjahr. Die Symptome von familiärem RLS sind anfangs eher schwach ausgeprägt, können sich mit den Jahren aber sehr steigern.

Häufig entwickeln sich unruhige Beine auch als Folge einer anderen Erkrankung. Auslöser des sogenannten sekundären RLS sind oft neurologische Leiden, etwa die diabetische Polyneuropathie, Parkinson oder Multiple Sklerose. Aber auch eine Nierenfunktionsstörung oder Eisenmangel können dahinter stecken. Außerdem gehört RLS zu den möglichen Nebenwirkungen mancher Psychopharmaka und Antidepressiva. Frauen leiden gelegentlich während der Schwangerschaft an unruhigen Beinen. Die Beschwerden verschwinden nach der Geburt wieder. Oft aber finden Ärzte überhaupt keine Auffälligkeit bei RLS-Leidenden, und die Beine zappeln nachts trotzdem.

Ursachenforschung für die richtige Therapie
Solange die nächtlichen Zuckungen selten oder nur schwach auftreten, nehmen die Betroffenen sie meist einfach hin. „In diesem Stadium können Magnesiumpräparate helfen. Linderung verschafft es auch, die Beine mit kühlendem Franzbranntwein einzureiben“, rät der Neurologe Christian Maihöfner. Gegen stärkere Beschwerden wirken allerdings nur Medikamente, die in biochemische Prozesse des Nervensystems und des Gehirns eingreifen. Das ist vielen Patienten nicht nur unheimlich, die Arzneien können auch deutliche Nebenwirkungen haben. Übelkeit und Schwindel kommen am häufigsten vor. Wer allerdings Nacht für Nacht kaum schläft oder sogar in einem Kino- oder Konzertsaal nicht ruhig sitzen kann, ist dankbar für die effektiven Substanzen, die unruhige Beine schlagartig zum Stillstand bringen. „Viele Patienten empfinden die Medikamente fast wie ein ´Wunderheilung´“, weiß Christian Maihöfner aus Erfahrung mit langjährigen RLS-Patienten.

Eisenmangel und/oder Dopamin-Störung?
Bevor der Arzt eine Arznei verschreibt, sollte eine genaue Untersuchung Klarheit über die möglichen Auslöser bringen. Denn ein Eingriff in den Dopamin-Haushalt des Nervensystems ist nicht immer nötig. Steckt zum Beispiel Eisenmangel hinter den unruhigen Beinen, verschafft ein Eisenpräparat Linderung. Eine entsprechende Blutuntersuchung entdeckt auch möglicherweise gestörte Nieren- und Schilddrüsenwerte als RLS-Ursachen. Behandelt der Arzt die zugrunde liegenden Erkrankungen, verschwindet auch die nächtliche Beinunruhe.

Scheiden solche RLS-Auslöser aus, führen Neurologen den sogenannten L-Dopa-Test durch. Dabei nimmt der Betroffene eine Dosis Levodopa ein, sobald die Symptome einsetzen. Das Gehirn wandelt diesen Wirkstoff in Dopamin um und bessert die Beschwerden sofort. Arzt und Patient können dann entscheiden, ob ein Dopamin-Ersatzpräparat die Beschwerden lindern soll. Die Neuro-Medikamente muss der Patient nämlich auf Dauer einnehmen. Eine Heilung vom Restless-Legs-Syndrom gibt es nicht, das sagen viele Schulmediziner. Alternativ- und Präventivmediziner haben hier eine andere Haltung. Sie arbeiten mit hochwertigen Mikronährstoffen sowohl im kurativen als auch im präventiven Ansatz und haben großen Erfolg.

Parkinson-Medikamente verhelfen zur Ruhe
Zu den wirksamsten Medikamenten gegen RLS gehören. laut Schulmedizin, Arzneien gegen die Parkinson-Krankheit, der ebenfalls eine Dopamin-Störung zugrunde liegt. Als Standard gegen leichtere RLS-Beschwerden gilt L-Dopa in Kombination mit Benserazid. Der Dopamin-Vorläufer L-Dopa wird im Gehirn zu Dopamin umgewandelt. Benserazid verzögert seinen Abbau. Gegen stärkere Beschwerden sind für die RLS-Therapie die sogenannten Dopaminagonisten Ropirinol, Pramipexol und Rotigotin zugelassen. Sie stimulieren Dopamin-Rezeptoren. „RLS-Patienten vertragen diese Medikamente meist gut, da sie in viel niedrigerer Dosierung verabreicht werden als es für Parkinson-Kranke der Fall ist“, sagt Christian Maihöfner. Einige Wirkstoffe gegen Epilepsie gelten ebenfalls als effektiv bei RLS, etwa Gabapentin und Pregabalin. In extremen Fällen kann auch ein starkes Schmerzmittel wie Oxycodon oder Tramadol angebracht sein. Hier besteht dann aber die Gefahr einer Medikamentenabhängigkeit.

Verschlimmerung trotz oder wegen der Medikamente
RLS-Patienten, die Dopamin-Medikamente einnehmen, erfahren häufig ein Phänomen, das sich Augmentation nennt. Dabei kehren die zunächst verschwundenen Beschwerden trotz der Medikamente zurück, allerdings zu einem anderen Zeitpunkt als vor der Behandlung. Der Erlanger Neurologe sagt: „Normalerweise treten RLS-Symptome in der ersten Nachthälfte auf. Bei einer Augmentation kommen sie dann vielleicht erst gegen Morgen, dann aber ebenso stark wie in der Zeit vor der medikamentösen Behandlung.“ Levodopa mit verzögerter Freisetzung oder der Wechsel zu einem andern Wirkstoff können helfen.

Viel Beinarbeit, wenig Alkohol
Neben Medikamenten haben sich auch einige Vehaltensmaßnahmen gegen RLS bewährt, etwa Sport, der vor allem die Beine beansprucht. Laufen, Radfahren, Wandern wirken den Restless Legs entgegen. Auch Yoga, Pilates oder Tai Chi sowie Dehnübungen sind geeignet. Allerdings sollte es niemand übertreiben. Exzessives Training, vor allem gegen Abend, kann die Beschwerden in der folgenden Nacht verstärken. Kontraproduktiv sind auch reine Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder die Progressive Muskelrelaxation, weil der Patient dafür die Gliedmaßen bewusst ruhig halten muss.

Manche Betroffenen können ihre rastlosen Beine mithilfe des Kopfs ruhigstellen. Eine konzentrierte Beschäftigung mit Rätseln, Computerspielen oder einer Bastelarbeit kann so viel Ablenkung bieten, dass die Beschwerden nachlassen.
Christian Maihöfner hat auch noch einen Ernährungstipp parat: „RLS-Patienten sollten Zuckerersatzstoffe und Alkohol vermeiden, vor allem hochprozentigen. Beides verstärkt oftmals das Restless-Legs-Syndrom.“

Grundsätzlich kann man sagen, wie bei allen gesundheitlichen Beschwerden, sollte man den Ursachen sehr genau auf den Grund gehen. Ein Mangel an Mikronährstoffen in unterschiedlichster Form und Zusammensetzung ist für über 70% aller Erkrankungen und Beschwerden eine der Hauptursachen. Unter diesem Hintergrund sollte man ansetzen und sich gründlich untersuchen lassen. Leider zahlen die gesetzlichen Krankenkassen solche präventiven Maßnahmen nicht. Aber es lohnt sich immer, diesen Weg zu gehen und so eine Heilung anzustreben.

Quelle: u.a. focus.de

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Schlafapnoe, was kann man tun?

Montag 21. Februar 2011 von Schlafratgeber

Immer mehr Menschen sind betroffen

Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen.
Die Zeit ist nicht vergeudet, sondern lebensnotwendig. Nur wer ausreichend schläft, bleibt gesund und leistungsfähig. Gestörter Schlaf führt nicht nur zu Unbehagen, sondern kann krank machen.

Gefährliche Atemaussetzer in der Nacht
Schnarchgeräusche entstehen meist am hinteren Gaumen. Er ist weich und kann im Schlaf durch Muskelerschlaffung und Atemluft wie ein Segel im Wind hörbar ins Flattern kommen. Übergewicht, Alkoholkonsum und späte schwere Mahlzeiten zu meiden, kann diese Belästigung verringern, ebenso das Schlafen auf der Seite.

Das Erschlaffen der Muskulatur im Schlund kann dazu führen, dass der Atemluft der Weg komplett versperrt wird. Dann kommt es zu Atemaussetzern. Etwa jeder fünfte Schnarcher leidet unter solchen kurzen Erstickungsanfällen. Je länger sie andauern, desto näher kommt der Schläfer dem Ersticken. Kurz davor zieht das Gehirn, das auch im Schlaf die Körperfunktionen überwacht und steuert, die Notbremse. Der Schläfer schreckt auf, gerät dabei in eine weniger tiefe Form des Schlafes, erwacht jedoch nicht gänzlich. Darum weiß er am nächsten Morgen auch nichts von diesem Todeskampf, der sich bis zu 500 Mal pro Nacht wiederholen kann. Zwei Stunden Atemnot können so zusammenkommen. Der Betroffene selbst bemerkt die von Medizinern Schlafapnoe (Apnoe stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet Atemstillstand) genannte Erkrankung durch Erschöpfungsgefühle am Tag. Schlafmangel und der Stress des immer wieder gerade noch abgewendeten Erstickungstodes belasten das Herz-Kreislauf-System und können der Hintergrund für Erkrankungen von Bluthochdruck bis hin zu Impotenz, Herzbeschwerden oder einem Schlaganfall sein.

Schlafstörungen - endlich wieder gut schlafen können

Ein Paar liegt im Bett. Die Frau ist wach und hält sich die Ohren zu, weil der Mann neben ihr schnarcht. Oder auch umgekehrt. Schnarchen ist nicht nur für den Partner lästig.

Schlafen mit Atemmaske
Bei Verdacht auf Schlafapnoe verschreibt der Arzt ein Diagnosegerät, das den Atemfluss, die dafür aufgewendete Anstrengung, die Körperlage, die Sauerstoffsättigung im Blut und natürlich die Schlafgeräusche aufzeichnet. Zeigen sich dabei Atemaussetzer, folgt ein Aufenthalt im Schlaflabor. Dort folgen eine Bestätigung des Befundes und die Anpassung einer Atemmaske. Diese wird nachts getragen und ermöglicht es, dass eine neben dem Bett stehende Pumpe den Schnarcher mit Überdruck beatmet. Damit ist eine durchgehende Versorgung mit Sauerstoff gewährleistet.

Der Gedanke, mit einer Maske und künstlicher Beatmung schlafen zu müssen, schreckt viele Betroffene. Tatsächlich gewöhnt man sich daran jedoch sehr schnell, da nicht nur der Partner von der neu gewonnenen Nachtruhe profitiert. Der Patient selbst schläft besser und wird nicht mehr von Tagesmüdigkeit geplagt.

Alternative Helfer
Schnarchen kann eine erhebliche Belastung der Partnerschaft mit sich bringen. Auf dem Markt gibt es ein breites Angebot, das Ruhe verspricht: Rachensprays, Nasenklammern, Aufbissschienen, Spezialkissen und allerlei Wundergeräte. Eine nachweisbare Wirkung haben die oft nicht billigen Produkte nicht, auch wenn sie im Einzelfall zu etwas Besserung führen. Besser und Billiger sind einige bewährte Maßnahmen: Abends Alkohol, Nikotin und üppige Mahlzeiten meiden. Gewichtsreduktion kann das Schnarchen bessern, da Körperfett die Atemwege verengt. Wer nur in Rückenlage schnarcht, kann versuchen, sich durch einen im Schlafanzug eingenähten Tennisball von dieser abzuhalten.

Ouelle: mdr.de

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Was tun bei Schlafstörungen?

Montag 21. Februar 2011 von Schlafratgeber

Eine schlaflose Nacht hat jeder einmal, doch Schlaflosigkeit auf Dauer kann schon sehr krank machen.

Egal, ob es Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten sind, die Ursachen gleichen sich häufig: Stress und Sorgen im Berufs- oder Privatleben, Trauer und Angst. Auch äußere Einflüsse wie zum Beispiel Schichtarbeit, nächtlicher Lärm oder eine schlechte Matratze sorgen für durchwachte Nächte. Lesen Sie hier, was bei Schlafproblemen hilft.

Schlafstörungen können krank machen. Die langfristigen Folgen von Schlafmangel sind neben einer erhöhten Infektanfälligkeit auch Depressionen, Vergesslichkeit und schnelleres Altern, so Experten. Wichtige Tipps für eine geruhsame Nacht geben Ihnen hier unsere Experten Prof. Dr. med. Georg Schürgers, Arzt für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Psychoanalyse aus Möhnesee und die Heilpraktikerin Gabriele Hedtmann, Inhaberin einer Praxis für Naturheilkunde und Gesundheitsprävention in Schwelm.

Warum ist guter Schlaf überhaupt so wichtig?
Antwort: Wer ständig schlecht schläft, kann schneller krank werden. Bei Schlafmangel scheidet der Körper das Stresshormon Kortisol aus. Die Folgen können Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magenprobleme und Erschöpfungszustände sein. Außerdem sind übermüdete Menschen fünf Mal häufiger als Ausgeruhte in schwere Unfälle verwickelt. Daneben macht, wie US-Forscher herausfanden, Schlafmangel auch noch dick. Wer wenig schläft, isst mehr als die Menschen, die viel schlafen. Nur beim Schlafen produziert der Körper appetitzügelnde Hormone.

Wie kommt es zu Schlafstörungen?
Antwort: Häufig sind Atmungsstörungen schuld, z.B. chronische Entzündungen in der Nase, Schnarchen oder ein Aussetzen der Atmung. Aber auch nächtliche Unruhe vom Zähneknirschen bis zum Schlafwandeln gehört zu den Ursachen. Schmerzen hindern einen ebenfalls am Schlaf. Oft ist auch seelischer Stress die Ursache von Ein- oder Durchschlafstörungen.

Gibt es eine Einschlafhilfe ohne Gefahr einer Gewöhnung?
Antwort: Über Schlafen oder Wachen entscheiden bestimmte Botenstoffe im Gehirn, wie z.B. das Histamin, das eine erhöhte Aufmerksamkeit und Wachsein hervorruft. Mit einem Antihistaminikum wie dem Wirkstoff Doxylamin (z.B. in Hoggar Night Tabletten; rezeptfrei, Apotheke) lässt sich die Wirkung des Histamins aufheben. Im Gegensatz zu klassischen Schlafmitteln besteht bei Doxylamin keine Gefahr der Abhängigkeit und Gewöhnung; auch nach der Überbrückung einer schlafgestörten Phase mit Doxylamin ist das Einschlafen ohne das Präparat möglich. Der Wirkstoff greift nicht in die so genannte Schlafarchitektur ein.
Doxylamin hat einen pharmakologisch genau geplanten Effekt, der einzig und allein auf die Schlafförderung abzielt. Das unterscheidet den Wirkstoff auch von pflanzlichen Präparaten, die meist eine Mischung aus Pflanzensaftextrakten sind und nicht so gezielt wirken. Mit dem Wirkstoff wird der natürliche Einschlafprozess beschleunigt, d.h. die Einschlafzeit wird verkürzt. Am Morgen nach dem Aufwachen fühlt man sich angeblich frisch und ausgeruht.
Allerdings Vorsicht: Es ist ein pharmakologisches Produkt und somit nicht sicher nebenwirkungsfrei!

Warum haben manche Menschen, besonders Frauen gerade ab Mitte 40 starke Schlafprobleme. Woran könnte es liegen?
Antwort: Da Hormone den Schlaf steuern, schlafen Frauen häufig unruhiger und schlechter als Männer. Besonders leidet die Schlafqualität mit Beginn der Wechseljahre. Der Grund: es fehlen Östrogene. Doch auch die Psyche spielt eine wichtige Rolle: Doppelbelastungen oder Unzufriedenheit können den Schlaf rauben. Wenn Sie über mehr als einen Monat drei Mal pro Woche wach werden, sollten Sie einen Gesundheitscheck durchführen lassen. Die Bestimmung der Hormone, auch der Schilddrüsenhormone, kann Aufschluss über die Gründe geben.

Kann man auch durch die abendliche Ernährung Einfluss auf die Schlafqualität nehmen?
Antwort: Ja, z.B. mit Fenchel-, Kümmel-, Melissen- oder Hopfentee (wobei hiermit nicht die Umschreibung von Bier gemeint ist). Alle Heilpflanzen haben eine beruhigende Wirkung. Verzehren Sie zudem Bananen, Birnen, Nüsse oder Kartoffeln, sie enthalten Vitamin B, das ebenfalls beruhigend wirkt. Pürierte Gemüsesuppen sättigen vor dem Schlafengehen, ohne den Magen zu überlasten. Auf Kaffee, Alkohol und Schokolade sollten Sie möglichst verzichten. So braucht der Körper etwa vier bis sieben Stunden, um den Muntermacher Koffein abzubauen. Alkohol macht zwar müde, unterdrückt aber die wichtigen Traumphasen. Auch Schokolade ist ein Muntermacher, da sie Theobromin enthält, das das zentrale Nervensystem anregt.

Gibt es Tipps, womit man besser einschläft?
Antwort: Schalten Sie Störquellen aus. Dazu gehören aufregende Krimis vor dem Schlafengehen genauso wie Streitgespräche. Auch Lichteinfall durch Autoscheinwerfer oder Straßenlaternen lässt Sie schlechter einschlafen. Wenn Sie einen Raum nur zum Schlafen nutzen, stellt sich dort automatisch Müdigkeit ein. Das Bett sollte nicht zum Fernsehen, Lesen oder Essen genutzt werden. Hilfreich sind auch Einschlafrituale, wie die beliebte Milch mit Honig, ein wenig ruhige Musik oder eine kurze Geschichte.

Wie viel Schlaf ist normal?
Antwort: Das ist individuell sehr verschieden. Der eine kommt mit sieben Stunden oder weniger aus, der andere braucht neun. Es gibt Kurz- und Langschläfer – jeder sollte für sich herausfinden, zu welchem Typ er gehört, und die persönliche Schlafdauer möglichst einhalten. Natürlich kann jeder gelegentlich mit weniger Schlaf auskommen, z.B. nach einer Party. Das sollte allerdings kein Dauerzustand sein, denn Schlafmangel macht alt, weil kranke und alte Körperzellen nicht mehr schnell genug ersetzt werden.

Was kann ich bei plötzlichem Aufwachen in der Nacht tun?
Antwort: Kein Mensch schläft fest durch. Normal ist es, dass man bis zu 28 Mal in der Nacht aufwacht, sich meist kurz umdreht und weiter schläft. Wenn Sie jedoch nicht wieder einschlafen können, sollten Sie an etwas Positives denken. Sagen Sie sich, wie wunderbar es ist, dass Sie noch nicht aufstehen müssen. Kommt starke Unruhe auf, ist es besser, aufzustehen und z.B. ein Glas warme Milch zu trinken oder das Geschirr abzuwaschen. Diese kurzzeitige Ablenkung genügt oft, um weiterschlafen zu können.

Wann sollte man bei Schlaflosigkeit zum Facharzt gehen?
Experten-Antwort: Wenn Ihre Schlafstörungen über mehrere Wochen und Monate konstant anhalten,so kann evtl. ein Schlafmediziner zur Klärung des Problems beitragen. Dieser bittet Sie vielleicht in ein Schlaflabor, um hier Aufschluss über Schlaf- und Wachphasen zu erhalten. Anhand des Schlafmusters kann die weitere Therapie bestimmt werden.

Wie kann ich mir auch zunächst selber sehr gut helfen?
Antwort: Es gibt viele sehr gute Hilfen, die man nutzen kann, ohne gleich zum Arzt zu gehen. Sofern noch keine extremen evtl. gar lebensbedrohliche Beschwerden vorliegen, sollte man versuchen, die Ursachen für die Schlafstörungen zu ergründen. Hier gibt es ein Reihe sehr guter Ratgeberbücher, die sehr gute Ansätze und Hilfen bieten. Eines dieser sehr guten und erfolgreichen Ratgeber ist z.B. auch das E-Buch von Jörns Bühner. Er ist ein ehemals selbst Betroffener, der seine weitreichenden Erfahrungen mit den Schlafstörungen und den Folgen, unter Zuhilfenahme eines Heilpraktikers in seinem E-Buch “Endlich wieder richtig gut schlafen” sehr hilfreich und kompetent zusammengefasst hat. Dieser Ratgeber ist im Internet bereits zum Bestseller avanciert. Er hilft sehr gut die eigenen Ursachen zu erkennen und bietet entsprechende Ansätze und Lösungen zu deren Beseitigung. Mehr Infos dazu finden Sie auch hier: http://www.endlich-gut-schlafen.com

Wieso sagt man “Morgenstund hat Gold im Mund”?
Experten-Antwort: Der Spruch hat vor allem pädagogische Gründe. Statistisch wird er nicht belegt, denn danach steht der Normalschläfer um 6.18 Uhr auf und geht um 23.04 Uhr zu Bett. An der Entstehung dieses Spruches hat möglicherweise auch die Kirche mitgewirkt. Zu viel Schlaf galt als lasterhaft. Das morgendliche lange Ausschlafen wurde mit Sünde und Faulheit assoziiert.

Quelle: Sprenger InfoDienst
und freizeitfreunde.de

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