Schlafstörungen, was tun?

Ursachen von Schlafstoerungen beseitigen und endlich wieder gut schlafen

Was tun bei Schlafstörungen?

Mittwoch 1. Mai 2013 von Schlafratgeber

Schlafstörungen: Was tun?

Wer kennt das nicht? Wir liegen unruhig im Bett, wälzen uns von einer Seite auf die andere und können nicht einschlafen. Auch das Schäfchenzählen führt nicht zum gewünschten Erfolg. Häufige sind depressive Verstimmungen, Stress und innere Unruhe Ursachen für Schlafstörungen. Was tun, wenn der Körper nicht zur Ruhe kommt?

Was kann man tun bei Schlafstörungen?

Was kann man tun bei Schlafstörungen?

Schlafstörungen: Was tun wenn der Körper nicht abschaltet?

Wer vor dem Einschlafen seelische Probleme wälzt, hat Schwierigkeiten einzuschlafen. Wieder andere schlafen zwar direkt ein, wachen jedoch in der Nacht auf und beginnen zu grübeln. Unregelmäßige Schlafenszeiten, zu schweres und spätes Essen oder koffeinhaltige Getränke können schlechten Schlaf verursachen. Werden die äußeren Einflüsse geändert, so verschwinden die Schlafstörungen. Was tun, wenn die Ursachen nicht so leicht zu beseitigen sind? Körperliche Entspannung vor dem Einschlafen ist sehr hilfreich: Trinken Sie vor dem Schlafengehen ein warmes Glas Milch oder nehmen Sie ein entspannendes Bad. Mit autogenem Training oder Yogaübungen können Sie Ihren grüblerischen Geist beruhigen.

Schlafstörungen: Was tun wenn der Schlaf ausbleibt?

Sich unruhig im Bett hin- und herzuwälzen bringt nichts gegen die Schlafstörungen.Was tun? Wenn Sie länger als eine halbe Stunde wach gelegen haben, stehen Sie lieber auf. Machen Sie es sich in Ihrem Lieblingssessel gemütlich, lesen Sie ein Buch und trinken Sie eine Tasse Tee. Häufig stellt sich die ersehnte Müdigkeit dann wie von selbst ein. “Gelassen bleiben” heißt die Devise bei Schlafstörungen. Was tun viele Menschen, wenn sie nicht schlafen können? Sie schauen ständig auf die Uhr und überlegen sich, wie wenig Zeit ihnen nur noch für einen erholsamen Schlaf bleibt. Sie gehen davon aus, dass sie am nächsten Tag müde und unausgeruht sein werden und finden so erst recht nicht in den Schlaf. Die Schlafdauer hat nicht unbedingt etwas mit unserem Wohlbefinden am nächsten Tag zu tun. Der erholsamste Schlaf findet während der ersten Tiefschlafphase statt. Ein frühes Erwachen führt also nicht zwangsläufig zu einem folgenden Tag voller Müdigkeit.

Schlafstörungen: Was tun wenn nichts hilft?

Helfen Entspannungstipps und autogenes Training oder Yoga nicht gegen die Schlafstörungen, so können Kräutertees oder nervenberuhigende Mittel wie Baldrian oder Johanniskraut zum Einsatz kommen. Bei länger andauernden Schlafstörungen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Und übrigens: Schäfchen zählen kann tatsächlich dazu führen, dass unser Geist sich beruhigt und wir abschalten können!

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Schichtarbeit und Schlafstörungen

Mittwoch 24. April 2013 von Schlafratgeber

Jeder dritte Schichtarbeiter klagt über Schlafstörungen

Licht ist der Motor des Lebens. Seit Urzeiten gingen die Menschen ins Bett, wenn es dunkel wurde, und standen wieder auf, wenn es hell wurde. Doch die Erfindung des elektrischen Lichts und die Industrialisierung haben den biologischen Tag-und-Nacht-Rhythmus des Menschen gehörig durcheinander gebracht. Rund um die Uhr, ohne Pause, laufen in großen Betrieben die Maschinen, 24 Stunden am Tag von Menschen überwacht und bedient.

Der Zwang, am Tag zu schlafen und dafür in der Nacht zu arbeiten, stellt die Betroffenen vor zahlreiche Probleme. Denn der Körper wehrt sich dagegen, am Tag schlafen zu müssen, da er doch eigentlich auf Wachsein eingestellt ist.

Endlich wieder gut schlafen - auch als Schichtarbeiter/in

Endlich wieder gut schlafen – auch als Schichtarbeiter/in

Jeder fünfte Werktätige arbeitet in Deutschland in Schichten. “Und jeder Dritte von ihnen klagt über Schlafstörungen”, erklärte Prof. Dr. Geert Mayer am Wochenende beim Schlafsymposium in Leinefelde. Er leitet das Zentrum für Schlafmedizin in Schwalmstadt, ist anerkannter Experte auf diesem Gebiet. “Es wurde nachgewiesen, dass Schichtarbeit erhebliche Probleme im sozialen und familiären Umfeld sowie eine insgesamt höhere Krankheitsanfälligkeit verursachen kann”, warnte er in Leinefelde. Zahlreiche Studien belegten, so Prof. Geert Mayer, dass sich Schläfrigkeit negativ auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Motorik und Stimmung auswirkt.

Auch die Lust auf Aktivitäten in der Freizeit geht rapide zurück, was eine Vernachlässigung sozialer Kontakte nach sich zieht und auch eine Einschränkung der Lebensqualität der betroffenen. Zudem haben Nachtschichtarbeiter ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen und Magenbeschwerden bis hin zu Magengeschwüren.

Wann sich der Körper an die Schichtarbeit gewöhnt hat, ist unklar. Manche Forscher gehen von drei Jahren aus, andere befürchten, dass sich der Mensch niemals vollkommen an den unregelmäßigen Rhythmus von Früh-, Spät- und Nachtschicht gewöhnt. Unbestritten ist, dass Nachtschichtler durchschnittlich zwei Stunden weniger schlafen als die Tag-Arbeiter.

Der Schlaf am Tag ist störanfälliger, wird häufiger unterbrochen und erreicht zudem nicht die Tiefe des Nachtschlafs. Schichtarbeiter, so Mayer, leiden unter hohem Schlafmangel und haben oft massive Ein- und Durchschlafstörungen. Aber auch bei ständiger Frühschicht baut sich – bedingt durch das frühe Aufstehen und meist späte Zubettgehen – ein erhebliches Schlafdefizit auf.

Schichtpläne im Uhrzeigersinn

Je ausgeprägter die Rotationsdauer, also der Wechsel zwischen den Schichten, ist, desto gravierender sind die Auswirkungen auf den Körper. “Die so- genannten Abendtypen können sich leichter an die Nachtschicht gewöhnen als Morgentypen”, weiß Mayer – warnt aber auch: “Älteren Menschen und Frauen fällt dagegen die Unregelmäßigkeit der Schichtarbeit erfahrungsgemäß sehr schwer.”

Um die gesundheitlichen Auswirkungen auf Nachtschichtler zu begrenzen, hat Geert Mayer mit seinen Kollegen neue Modelle für Schichtarbeit entwickelt. “Vorteilhaft sind Arbeitszeitpläne, die den Arbeitnehmern bestimmte Pflichtzeiten vorschreiben, in denen sie arbeiten müssen, während sie außerhalb dieser Pflichtzeiten in Rufbereitschaft schlafen dürfen.” Günstig seien auch Schichtpläne, bei denen der Übergang zwischen den Schichten – in Anpassung an den körpereigenen Rhythmus – bewusst im Uhrzeigersinn erfolgt.

Der Wechsel erfolgt also im idealen Fall von der Tag- über die Spät- zur Nachtschicht. “Umgekehrt orientierte Schichtpläne gehen zwar mit längeren Freizeiten einher, verstärken aber die Schlafstörungen”, warnt der Experte. Zudem ließen sich mit gezielten Pausenprogrammen Müdigkeitserscheinungen, wie sie bei fast allen Menschen zwischen zwei und fünf Uhr morgens eintreten, eindämmen.

Nachweislich wirken sich bereits kurze Pausen positiv aus. Arbeiter mit einer permanenten Nachtschicht sollten immer – auch an arbeitsfreien Tagen – zu festen Zeiten schlafen gehen. Wird an freien Tagen der Schlaf vom Tag auf die Nacht verschoben, fällt anschließend die Umgewöhnung an den Arbeitstagen sehr schwer, so Mayer.

Wechselschichtarbeiter können sich die Anpassung an die neue Schicht wesentlich erleichtern, indem sie in den letzten Tagen der jeweiligen Schicht ihre Schlaf- und Wachzeiten um ein bis zwei Stunden nach vorn verschieben. Auf diese Weise kann sich der Körper auf den neuen Rhythmus einstellen. Quelle: www.thueringer-allgemeine.de

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